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Rahrbacher Poesieweg - Verweil-Ort "Vergehen & Entstehen"

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An dem Verweil-Ort "Vergehen & Entstehen" des Rahrbacher PoesieWeges möchten wir Ihnen aufzeigen, wie wichtig es für die Natur ist, ein langsames natürliches Absterben von Bäumen im Wald zu ermöglichen und nicht alle Bäume vor Beginn der natürlichen Zerfallsphase zu ernten (abzuholzen).

  • AufschlussReich

Tote Bäume für den Artenschutz

An diesem Verweil-Ort des Rahrbacher PoesieWeges ändert sich offenkundig das Waldbild: Hier betreten wir ein als Flora-Fauna-Habitat unter Schutz gestelltes ausgedehntes Buchenwaldgebiet - "FFH-Gebiet Buchen- und Bruchwälder bei Einsiedelei und Apollmicke“.

Alte majestätisch anmutende Buchen, die teilweise bereits abgestorben sind, bestimmen eindrücklich das Bild.
Bei genauerer Betrachtung erkennen wir in einigen Stämmen Höhlen und erahnen den Wert, den die absterbenden und toten Bäume für den Artenschutz haben!

Der bewusste Erhalt von alten, starken, lebenden wie auch toten Bäumen im Wald ist eine wichtige Maßnahme für den Artenschutz, denn viele Arten - Greifvögel, Eulen, Schwarzstorch, Spechte, Fledermäuse, viele Insekten aber auch holzzersetzende Pilze- finden nur in alt- und totholzreichen Wäldern ideale Lebensbedingungen (Brut- und Nahrungsstätte).

Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW belässt daher absichtlich in den älteren Wäldern des Staatswaldes einige starke Bäume mit Höhlen und Horsten bis zur Zerfallsphase im Wald und hat diese Ökosysteme neben der Unterschutzstellung als FFH-Gebiet zusätzlich als Wildnisgebiete ausgewiesen. Diese Maßnahme ist ein erster Schritt zum „Urwald von morgen“. AufschlussReiches hierzu gibt es an der Erlebnisstaion „Lebensringe“.

Hinweis:
Die Wildnisgebiete liegen überwiegend in Naturschutz- bzw. FFH-Gebieten und so ist das Betreten der Waldflächen abseits der Wege genauso wie das Sammeln von Pflanzen oder Pilzen verboten.
Deswegen bleiben Sie bis zum nächsten Verweil-Ort auf dem markierten Wanderweg.

Und natürlich müssen Waldbesucher, egal ob im „normalen“ Wald oder im Wildnisgebiet, selbst auf die waldtypischen Gefahren achten, wie herunterfallende Äste und Stolperfallen.

Der Themen-Wanderweg

"Rahrbacher PoesieWeg- mit Poesie zu mir und der Natur"
Der rd. 8 km lange Rundwanderweg (auf gut begehbaren Waldwegen mit wenigen leichten Steigungen) möchte Anregungen zur inneren Einkehr, zur Inspiration und tieferen Naturbegegnung geben.

Genießen Sie auf der Rundtour die himmlische Waldatmosphäre der rauschenden Nadel- und Laubwälder und lassen Sie sich an sechs Orten von kurzen Gedichten zum Verweilen, zum Nachdenken und zum (be-)sinnlichen Naturgenuss inspirieren.

Tourdetails unter https://www.lennestadt-kirchhundem.de/Wandern/Rahrbacher-PoesieWeg

Tipp:
Nutzen Sie das Begleitheft zum Rahrbacher PoesieWeg für einen informativen und aufschlussreichen Waldaufenthalt. Das kostenfreie Begleitheft erhalten Sie u.a. bei der Tourist-Information Lennestadt & Kirchhundem, Hundemstr. 18, 57368 Lennestadt, 02723 608800, info@lennestadt-kirchhundem.de und in der Bildungs- und Ferienstätte Josef-Gockeln-Haus der KAB, Josef-Gockeln-Str. 23, 57399 Kirchhundem-Rahrbach, 02764 690, info@josef-gockeln-haus.de .

Hinweis:
Der Rahrbacher PoesieWeg führt in den Bereichen der Verweil-Orte 3 und 4 durch besonders geschützte Waldgebiete, in denen ein Wegegebot besteht. D.h. in diesem Abschnitt des Rahrbacher PoesieWeges ist das Betreten der Waldflächen abseits der Wege nicht gestattet.

Und natürlich geschieht das Betreten des Waldes überall auf eigene Gefahr. Dies gilt auch für eine Wanderung auf dem Rahrbacher PoesieWeg.

Adresse

Tourist-Information Lennestadt & Kirchhundem

Hundemstr. 18

57368 Lennestadt Altenhundem

Telefon: 0 27 23 60 88 00

Fax: 0 27 23 6 088 01

info@lennestadt-kirchhundem.de

Homepage

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