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Warte Lugdal

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Die Wachtürme, sogenannten Warten, waren zur raschen Warnung vor kriegerischen Angriffen im Mittelalter für die Städte lebenswichtig. In Geseke gehörten vier Warttürme - Lugdalwarte, Heringerwarte, Hölterwarte und Elsingerwarte - zum Verteidigungsring der Stadt. Heute sind nur noch Reste der Warte Lugdal erhalten.

Die Warte Lugdal ist bei den Gesekern auch unter dem Namen "Hexenturm" bekannt und ein beliebtes Ziel jugendlicher Maiwanderer.

Die Warte Lugdal zählte im Mittelalter gemeinsam mit der Heringerwarte, der Hölterwarte und der Elsingerwarte zum Verteidigungsring der Stadt Geseke, denn in den kriegerischen Zeiten war eine rasche Warnung vor Angriffen lebenswichtig.

"Lugdal" bedeutete "Schau ins Tal". Über dem Tal der Schledde war der rund 10 bis 12 Meter hohe Turm mit einer Ausschautruppe besetzt, die in kriegerischen Zeiten den "Türmer" der Geseker Stadtkirche mit Rauchzeichen oder Flaggensignal alarmierte, wenn Feinde in Sicht waren. Nur so konnte wiederum der "Türmer" die Geseker Bevölkerung rechtzeitig warnen.

Heute sind von der Warte nur noch der Mauerstumpf des Turmes sowie Reste der Ringmauer erhalten.

Adresse

Stadt Geseke

An der Abtei 1

59590 Geseke

Telefon: 02942 / 500 0

post@geseke.de

Homepage

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