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Selbach





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Adresse

Bürger- und Tourismusbüro Stadt Waldeck

Marktplatz 13

34513 Waldeck

Telefon: 05623 973782

tourismus@waldeck.de

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Selbach liegt in der Gemarkung Sachsenhausen, am Westfuß des Waldecker Waldes etwa 4 km Luftlinie nordnordwestlich der Waldecker Kernstadt zwischen den Waldecker Stadtteilen Netze im Südosten und Sachsenhausen im Westen. Durchflossen wird es vom Reiherbach, der in der Dorfregion auch Selbach heißt. Nordöstlich und östlich liegt der Naturpark Habichtswald und südlich und südwestlich der Naturpark Kellerwald-Edersee mit dem Edersee.

Als Hofgut Silbachwird der Ort erstmals 1207 in den Güterregistern des Klosters Werbe erwähnt. Es war vermutlich ein Lehen der Herren von Selebach, deren urkundliche Erwähnungen sich von 1229 bis 1404 finden. 1229 wird eine Wasserburg genannt, die von den Herren von Selebach erbaut wurde; von dieser Burg ist nichts mehr vorhanden. Ab 1380 hatte Graf Heinrich VI. von Waldeck in Selbach einen Hof. Dieser befand sich ab 1477 im Besitz der Herren von Schaden und fiel mit deren Aussterben in der männlichen Linie 1582 an die Grafschaft Waldeck zurück. Nach der Aufhebung der Klöster Werbe und Marienthal in Netze wuchs der Gutsbesitz und war bis 1695 Lehen derervon Tedesalt und deren Erben.

Die alte Wasserburg wurde vermutlich 1701 abgebrochen, und an ihrer Stelle ließ sich Graf Friedrich Anton Ulrich, Sohn des regierenden Grafen Christian Ludwig von Waldeck, das Jagdschloss Friedrichsthal erbauen, das somit unmittelbar nördlich des Netzer Tiergartens lag.

Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Gut in eine Domäne umgewandelt. 1922 wurde diese aufgeteilt und neu besiedelt. Es entstand das kleine Dorf, wie es sich heute noch zeigt. Das ehemalige Jagdschloss befindet sich heute in Privatbesitz.

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