Loading...

Stiftsruine

Radeln nach Zahlen / Toubiz POI / Stiftsruine

Adresse

Im Stift 1

59555 Lippstadt

Telefon: 02941 - 58515

stadtinfo@kwl-lippstadt.de

Die Stiftsruine in Lippstadt ist auch bekannt als die Kleine Marienkirche und wird auch heute noch vom Damenstift Lippstadt unterhalten.

Unmittelbar nach der Stadtgründung um 1185 stiftete Bernhard II. einen Teil seines früheren Stammsitzes, des „Hermeling-Hofs“, für die Gründung des Augustinerinnenstiftes Lippstadt. Der Bau der Stiftskirche erfolgte ab 1190 zunächst im Westen mit dem romanischen Nonnenchor und einer kleinen dreischiffigen Kirche. Nach einigen Bauunterbrechungen und Planänderungen benötigte der spätere hochgotische Hallenbau bis zu seiner Vollendung fast 150 Jahre und sechs Baumeister. Die Kirche wurde als „Kleine Marienkirche“ bezeichnet, da auch schon die „Große Marienkirche“ am Rathausplatz errichtet worden war. Nach der Auflösung des Klosters 1530 wurde die Kirche Mittelpunkt der Stiftsgemeinde. Infolge von Kriegswirren, Unwettern und Hochwassern entstanden im Laufe vieler Jahre große Schäden an dem Gebäude. Die Kirche musste daher 1831 wegen Einsturzgefahr geschlossen werden. Nach einem langen Streit um Erhalt oder Abbruch entschied der preußische König Friedrich Wilhelm IV., beraten durch den Architekten Schinkel, die Kirche als Ruine zu erhalten. Die „Kleine Marienkirche“ gilt heute als eine der schönsten Kirchenruinen Westdeutschlands und dient häufig als Kulisse für besondere kulturelle Veranstaltungen.

Quelle: Lippstädter Altstadtrundgang

Preise:

Frei zugänglich / immer geöffnet

Bitte beachten Sie, dass nach der Aktivierung Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.